Pressebericht

24. Oktober 2017


Auf den Spuren von August dem Starken

 

Städtepartnerschaftstreffen mit Freunden aus St.-Rémy in der Sachsenmetropole Dresden

 

 

Im Nymphenbad des Zwingers. In der Mitte kniend Pascal Schweighofer, der Präsident des Städtepartnerschaftsvereins St.-Rémy, dahinter Egon Karlhuber, stellvertretender Vorsitzender der Abteilung Frankreich des Städtepartnerschaftsvereins in Pfarrkirchen, am linken Rand die französischsprachige Stadtführerin.

 

Die Städtepartnerschaftsvereine aus Pfarrkirchen und St.-Rémy setzten auch heuer wieder die Tradition der gemeinsamen Fahrten in bedeutende europäische Metropolen fort. Nach Berlin, Paris, Wien und Prag stand in diesem Jahr die sächsische Metropole Dresden auf dem Programm. Die große Zahl von 19 Teilnehmern aus der provenzalischen Partnerstadt zeigt, dass die als Elbflorenz titulierte Stadt an der Elbe bei den Franzosen einen sehr guten Ruf genießt. Dagegen nahm sich die Zahl der fünf am Treffen teilnehmenden Pfarrkirchner eher bescheiden aus. Am Ende der vier Tage Aufenthalt in Sachsen waren sich alle einig, an einer hoch interessanten, harmonischen und freundschaftlich geprägten Veranstaltung teilgenommen zu haben.

 

Das dreitägige Besichtigungsprogramm unter der Leitung einer französischsprachigen Stadtführerin gliederte sich am ersten Tag in die Bereiche äußere Architektur des Zwingers, der Semperoper, des Fürstenzugs (eines überlebensgroßen Bildes eines Reiterzuges, aufgetragen auf rund 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan) und der Frauenkirche. Der zweite Tag war dem Besuch des Neuen Grünen Gewölbes gewidmet sowie dem Porzellanmuseum im Zwinger. Die Tagesführung endete in der Gemäldegalerie Alte Meister in der Sempergalerie. Der dritte Tag führte an Bord eines Schiffs der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt zum chinesisch-barocken Sommerpalast Pillnitz, dem Lustschloss Augusts des Starken, mit seinen weiten Gartenanlagen. Am vierten Tag war es den Teilnehmern freigestellt, entweder mit dem Zug in die Sächsische Schweiz nach Königsstein oder nach Meißen zu fahren. Die meisten entschieden sich zu einer Besichtigung der Festung Königstein mit einem Abstecher zur berühmten Bastei. Eine kleinere Gruppe bevorzugte einen Besuch von Meißen mit seinem außergewöhnlichen Porzellanmuseum.

 

Aus der Fülle der erlebten touristischen Highlights einzelne besonders hervorzuheben fiel den St.-Rémois und den Pfarrkirchnern schwer. Sie waren beeindruckt davon, dass Dresden so viele Superlative zu bieten hat, angefangen von dem fantastischen Zwinger, der ursprünglich von August dem Starken geschaffen worden war. Die reich verzierten Pavillons und die von Balustraden, Figuren und Vasen gesäumten Galerien zeugen noch heute von der Prachtentfaltung während der Regentschaft des Kurfürsten. Der historische Stadtkern mit den Juwelen barocker Baukunst Semperoper und Frauenkirche sowie die Kunstaustellungen des Neuen Grünen Gewölbes, des Porzellanmuseums und der Gemäldegalerie Alter Meister, die mit ungefähr 750 ausgestellten Meisterwerken aus dem 15. bis 18. Jahrhundert zu den renommiertesten Gemäldesammlungen der Welt zählt, hinterließen ebenfalls einen starken Eindruck.

 

Einige der Reiseteilnehmer nutzten die Chance zum Besuch von Aufführungen in der Semperoper. Zur Auswahl standen die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ mit der Musik von Jacques Offenbach und die Ballettinszenierung „Manon“ von MacMillan zu der Musik von Jules Massenet. Die Abendgestaltung war Restaurantbesuchen vorbehalten, von denen der Besuch des Restaurants „Pulverturm“ am besten im Gedächtnis bleiben wird, da Musiker in historischen Gewändern extra für die Freunde aus St.-Rémy französische Lieder darboten, die zum Mitsingen einluden.

 

Insgesamt gesehen war die Reise der Städtepartnerschaftsvereine aus St.-Rémy und Pfarrkirchen in eine europäische Stadt von Rang wieder ein voller Erfolg, der die harmonischen Beziehungen zwischen den beiden Städten bestens unterstützt. Als logische Folge ergab sich daraus die Idee, im nächsten Jahr diese Tradition fortzusetzen. Als ein mögliches Ziel wurde z.B. ein Besuch der Stadt Bordeaux angeregt, dessen Lage am Atlantik und in der Nähe des weltberühmten Weingebietes Saint-Émilion attraktiv erscheint. Aber noch ist nichts Endgültiges entschieden. Näheres ist über den Städtepartnerschaftsverein ab etwa Januar 2018 zu erfahren.

 
  Termine  
 
 
     

 

 
 
Spenden   Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
 
Besuchen Sie uns auf:          

Letzte Aktualisierung dieser Seite 24.10.2017